Aktuelles
Auf dieser Seite bringen wir regelmässige Berichte über unsere laufenden Projekte
|13.08.2010| -
Das Frühmittelalterliche Dorf ist in seinen groben Zügen fertiggestellt. Es kommen noch viele Kleinigkeiten (Nebengebäude, Werkzeuge und Staffageobjekte) hinzu, das Konzept aber steht fest. Der Flusslauf des Waldnaabs was den Graben auffüllt wird ebenso geändert, der wird auch das Dorfteich speisen.

|09.08.2010| – 3 Frühmittelalterliche Häuser sind inzwischen fertiggestellt. In der Galerie weiter unten sind die Vorabdarstellungen zu sehen.
|24.06.2010|
Eine Vorabversion des Geschichtsparks Bärnau – Tachov ist mittlerweile gefertigt worden. Sie können es unter der Galerie auch vergrössert sehen.
| 22.06.2010 |
Geschichtspark Bärnau – Tachov
Dieses Projekt wurde vor etwa 3 Jahren von den Mitgliedern des “Via Carolina e.V.” ins Leben gerufen und wird gemeinsam mit vielen tatkräftigen freiwilligen Helfern betrieben. Im Mittelpunkt des Projekts steht die Goldene Strasse, die als “das” Begriff für die spätmittelalterliche Handelsstraße von Nürnberg nach Prag zu verstehen ist. Mehr>>
Gemeinsam mit dem Kollegen von der Schauhuette – Anschauliche Archäologie, Dr. Mathias Hensch, machen wir Archäologie der breiten Öffentlichkeit zugänglicher. In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen mittels digitalen Idealrekonstruktionen das vergängliche wiederzubeleben und visuell dargestellt eineige achitektonische Meisterwerke sowie auch das Alltagsleben des Mittelalters verständlicher zu präsentieren. In diesem Jahr geht es weiter mit der digitalen Archäologie: Der Geschichtspark Bärnau – Tachov gehört im Moment zu einer unserer größten Herasuforderungen, was die Wiedergabe mittelalterlichen Wohnstrukturen angehet, so realistisch zu gestalten, dass dem Betrachter alle wesentlichen Merkmale eines frühmittelalterlichen Dorfes erkennbar erscheinen, dabei ihm aber keine Details entgehen. Diese Aufgabe ist nicht nur für uns wichtig,sondern auch für das Teams der Via Carolina e.V. ebenso, denn dieser Geschichtspark sollte nicht nur auf ihren Bildschirmen erscheinen, sondern im Realen – 1:1 - auch zum Leben erwäckt werden.
Vergangenheit erleben und vor allem nachleben
Vergangene Epochen erleben und vor allem nachleben soll in einem unvergleichlichem grenzüberschreitenden Projekt angegangen werden. Ein Geschichtspark an der Stadt Bärnau mit einer Siedlung aus dem frühen Mittelalter (bis 1000 n. Chr.), der fränkischen Landnahme und der Gründung von Dorf und Stadt im hohen Mittelalter soll eine Zeitreise möglich machen, die in Bärnau selbst, einem Ort mit einer Entwicklung zu einer Knopfstadt bis in die heutige Zeit fortgesetzt werden kann.
Das entstehungsort des Geschichtsparks
| 22.06.2010 |
Die Turmhügelburg oder auch „Motte“
Die Motte, eine kleine Sicherungsburg, ist das Kennzeichen der politischen Veränderung in Nord- und Mitteleuropa. Sie stellte praktisch das Herrschaftszeichen an den meisten größeren Ortschaften und an wichtigen Übergängen und Grenzen dar. “Kleinritter”, sogenannte Ministerialen, die dem höheren Adel unterstanden, waren die neuen Herren in den Ansiedlungen und dienten diesen, indem sie für Sicherheit und Ordnung sorgten, das heißt, die neuen Interessen vertraten. Diese frühen Holzburgen waren mächtige Türme, deren unteres Drittel in einem künstlichen Erdhügel steckte. Diese Maßnahme sollte zusammen mit Graben und Palisade vor Rammböcken schützen. Gleichzeitig war der hochaufragende Bau natürlich ein Machtsymbol. Der seltsame Name Motte wurde aus dem französischen übernommen, wo diese Form „Château a la Motte“, also „Burg auf dem Hügel“ genannt wurde. Hier brachten die Normannen diese Bautechnik zur Blüte.









